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Colditzer Tageblatt 07. November 2003

! Die Kunst ist hier!

Bau des Museums im Diakoniewerk Zschadraß bald fertiggestellt

Die Spannung steigt. Es wurde schon viel geschaffen und es gibt immer noch eine Menge zu tun. Wir freuen uns jedenfalls sehr, am Samstag den 22.11.2003 die Eröffnung des Kunst + Museumsprojekts zu feiern und hoffen auf viele neugierige, interessierte und kritische Menschen und alle, die einfach nur mal kucken wollen. Also, merken Sie sich dieses Datum und sagen Sie es Freunden und Bekannten weiter! Es werden fünf sehr verschiedene und spannende Räume zu besichtigen sein, die sich alle auf unterschiedliche Weise mit der Geschichte des Ortes, mit Psychiatrie und Medizin, aber auch mit alltäglichen Erfahrungen und Geschichten einzelner Menschen beschäftigen. Es werden historische Exponate gezeigt, es gibt einen fast völlig verdunkelten Raum mit Toninstallationen und einen komplett mit Spiegeln ausstaffiertem Raum mit einem wunderschönen, frei schwebenden Mobile. Es lohn in jedem Fall, sich die Zeit zu nehmen und am 22.November am Nachmittag vorbeizukommen.
PS: Es werden immer noch Leute gebraucht, die an einer Begleitung des Museumsbetriebs nach der Eröffnung Interesse haben. Dabei geht es vor allem um die Betreuung der Besucher.
Kunst + Museumsprojekt auf dem Gelände des Diakoniewerks Zschadraß im Haus 15 a (Verwaltungsgebäude). claudia grimm + christoph mayer chm.

 

Colditzer Tageblatt, 07. Juli 2003

! Die Kunst ist hier!

Baubeginn des Museums im Diakoniewerk Zschadraß

Es war lange geplant und endlich ist es soweit: Die Baumaßnahmen in den Räumen des Haus 15 a (Verwaltungsgebäude) auf dem Gelände der Diakonie Zschadraß gGmbH sind seit erstem Juli in vollem Gange. Die Idee für das Museum entstand aus einer einzigartigen Initiative der Einrichtung und der Gemeinde Zschadraß. Für die künstlerische Leitung konnte der junge, österreichische Künstler christoph mayer chm. gewonnen werden, um gemeinsam mit Wissenschaftlern und den Menschen vor Ort ein Ausstellungsprojekt zu entwickeln, das sich mit aktuellen Themen des Krankenhauses auseinandersetzt. Dabei geht es gerade nicht um eine 1:1 Rekonstruktion von historischen Ereignissen, sondern eher darum, Exponate, Vergangenes und die Geschichte von Patienten aus einer freieren, manchmal traumartigen Sichtweise zu betrachten und zu zeigen. Das Konzept für fünf Rauminstallationen von christoph mayer chm. steht und es ist vielversprechend! Und wie bei jedem richtig guten Objekt sind viele verschiedene Menschen beteiligt, es in die Realität umzusetzen: ein Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitern, der Diakoniewerk Zschadraß, Gemeinde, vier engagierten ABM-Kräften, Künstler, Organisatorinnen und Wissenschaftlern. Die Eröffnung des Kunst + Museumsprojekts ist im Herbst 2003 geplant. Es werden noch Leute gebraucht, die an einer Begleitung des Museumsbetriebs nach der Eröffnung Interesse haben. Dabei geht es vor allem um die Betreuung der Besucher.
Es besteht jederzeit die Möglichkeit, vorbeizukommen, um sich selbst ein Bild zu machen. Wir freuen uns und Sie sind herzlich eingeladen.

Colditzer Tageblatt 23. Februar 2001

Diakoniewerk Zschadraß

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Es hat sich vielleicht schon herumgesprochen: In Zschadraß entsteht ein Museum im Rahmen eines soziokulturellen Zentrums. Am 22. Januar trafen sich mehrere Interessenten, Vertreter der Diakonie und Herr Bürgermeister Schmiedel zu einem Gedankenaustausch. Alle waren sich einig, es ist endlich an der Zeit ein Museum ins Leben zu rufen. Das Diakoniewerk stellt die Räume zur Verfügung, die Verantwortlichen des soziokulturellen Zentrum der Diakonie organisieren, konzipieren und werden das Museum verwalten. Wir sind froh, dass unser Bürgermeister, Herr Schmiedel, uns mit Rat und Tat unterstützt. Jetzt kommt es auf Sie an, denn ohne Ihr Interesse, Ihre Hilfe und Unterstützung bleibt nur die Idee. Wie können Sie praktisch helfen? Vielleicht haben Sie oder Ihre Nachbarn, oder Ihre Freunde und Verwandten historische Fotos, Gegenstände, Papiere, Postkarten oder Ähnliches. Wir suchen alles, was über die Geschichte von Zschadraß und Umgebung erzählt werden kann. Vielleicht erinnern Sie sich daran, was Sie so alles bei Bau- und Gartenarbeiten im Boden gefunden und aufgehoben haben, oder was ganz vergessen in Ecken auf dem Dachboden, im Keller oder Schuppen steht? Wir suchen nicht nur Dokumente, Fotos und Bilder. Es muss ein „lebendiges“ Museum sein, in dem nicht nur Vitrinen stehen und Bilder hängen. Unser Museum muss „ansprechen und erzählen“. Wir brauchen alles, was zum alltäglichen Leben gehörte: Kleidungsstücke, Schreibutensilien, Werkzeuge für Garten- und Hausarbeiten, Gegenstände für die persönliche Hygiene, Möbel u.ä.. Alle von Ihnen zur Verfügung gestellten Exponate bleiben natürlich Ihr Eigentum, werden registriert und sorgfältig aufbewahrt. Erzählen Sie eine Geschichte aus Ihrem Erfahrungsschatz. Lassen Sie uns die Vergangenheit lebendig und anschaulich darstellen. Machen Sie mit bei der Jahrhundertschau: „Zschadraß im Wandel der Zeiten“. Für weitere Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

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